Tod auf der Autobahn

Ein 62-jähriger Autofahrer aus Österreich ist in der vergangenen Nacht bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn ums Leben gekommen. Nach ersten Zeugenaussagen war der Mann kurz vor der Anschlussstelle Dachau / Fürstenfeldbruck auf dem rechten Fahrstreifen aus noch unbekannter Ursache mit seinem VW-Passat zum Stehen gekommen oder mit geringer Geschwindigkeit gefahren.
Der Fahrer eines Kleintransporters einer Münchner Installationsfirma war nach ersten Erkenntnissen anschließend mit relativ hohem Tempo von hinten auf den Passat geprallt. Der Kleintransporter schleuderte quer über die Autobahn, prallte gegen die Betonschutzplanke, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Wie durch ein Wunder blieb der 50-jährige Fahrer des Transporters nahezu unverletzt, er erlitt aber einen schweren Schock und wurde vom BRK in das Krankenhaus nach Dachau gebracht.
 
 
 
  
  



 
Für den zweiten Autofahrer kam letztendlich jede Hilfe zu spät: ein Rettungshubschrauber brachte den Mann zwar noch in ein Münchner Krankenhaus, die Ärzte konnten sein Leben aber nicht mehr retten.
Die Autobahn war in Fahrtrichtung München mehr als vier Stunden zwischen Sulzemoos und Dachau gesperrt, wegen des geringen Verkehrsaufkommens in der Nacht kam es auch auf den Umleitungsstrecken zu keinen größeren Behinderungen.
Neben der Kreisbrandinspektion Dachau mit KBR Rudi Reimoser waren die Feuerwehren aus Odelzhausen, Sulzemoos und Feldgeding im Einsatz. Mitarbeiter der Autobahngesellschaft a + haben im Laufe des Einsatzes die Ausleitung des Verkehrs und die Reinigung der Unfallstelle übernommen.

Alarmierung:   00.47 h – 05.00 h
 


 
Größere Kartenansicht